Border Collie – Simba

Name: Simba
Rasse: Border Collie (reinrassig)
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Geboren:26.10.2015
Kinder: ab 16 Jahre
Artgenossen: bedingt (s. Text)
Katzen: bedingt (s. Text)

Simba ist ein lernbegieriger Hund, der körperlich UND geistig ausgelastet werden möchte. Er beherrscht „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, und Pfötchen geben aus dem Effeff, Fuß gehen lernt er zur Zeit. Er sucht aktive Menschen, die vielleicht zusätzlich zu langen Spaziergängen auch
Obedience mit ihm machen würden.


Ganz wichtig für ihn sind Ruhephasen, denn „Ruhe“ kannte er nicht bevor er auf seine Pflegestelle kam und war ständig völlig hyperaktiv und überdreht. Mittlerweile lässt er sich aber ohne Probleme in seine Box schicken, die sein sicherer Rückzugsort ist, und kann sich dort auch hinlegen und vor allem entspannen.

Bevor Simba auf seine Pflegestelle kam, lebte er leider bei Menschen,
die überhaupt nicht auf seine (teils rassetypischen) Bedürfnisse eingegangen sind.
Seit er von Mutter und Geschwistern getrennt wurde, hatte er praktisch
keinen Kontakt zu Artgenossen mehr, was dafür sorgte, dass Simba anderen
Hunden gegenüber sehr unsicher und zum Teil schon ängstlich ist und Probleme damit hat die Kommunikation fremder Hunde zu deuten.
An der Leine pöbelt er deswegen häufig, ohne Leine versucht er meistens zu fliehen, oder zumindest Abstand aufzubauen.
Fühlt er sich bedroht oder bedrängt, unabhängig davon ob zu recht oder nicht, schnappt er.


Seine neuen Besitzer sollten ihm viele Hundekontakte ermöglichen, bei denen er aber sicherheitshalber einen Maulkorb tragen muss.
Simba sollte nicht als Einzelhund gehalten werden, sondern einen souveränen, ruhigen, verträglichen Zweithund zur Seite gestellt bekommen, von dem er lernen und an dem er sich orientieren kann.
Auf seiner Pflegestelle lebt er in einem kleinen Rudel aus 4 – 7 Hunden, was sehr gut funktioniert. Auch 3 Katzen sind unter seinen Mitbewohnern, die er gelernt hat in Ruhe zu lassen. Das klappt auch sehr gut, allerdings lässt sein Pflegefrauchen ihn und die Katzen nie unbeaufsichtigt in einem Raum.

Sich schnell oder hektisch bewegende Objekte, beispielsweise Autos, Fahrradfahrer, Lichtreflektionen, Schatten usw sind für Simba zu Stressauslösern geworden, die er zu hüten versucht und das so vehement, dass er dem Vorbesitzern bereits einmal aus dem Halsband entkommen und in ein fahrendes Auto gerannt ist.
Dieses Verhalten ist beständig auf dem Weg der Besserung und wenn man ihn ablenkt, können beispielsweise Autos bereits an ihm vorbeifahren, ohne dass er reagiert.
Dennoch muss an seiner Impulskontrolle weiter gearbeitet werden und Simba darf zu seinem eigenen Schutz und dem anderer nur an der Schleppleine laufen, aber nicht frei.


In Aufregungssituationen kann es nach wie vor passieren, dass er stressbedingt nach seinem Halter beißt, wenn dieser ihn beispielsweise zur Korrektur berührt oder eng bei sich gehen hat. Draußen auf Spaziergängen sollte Simba deswegen einen Maulkorb tragen.

Mittlerweile lässt er sich aber problemfrei Halsband, Geschirr, Leine und Maulkorb anlegen. Auch Bürsten kann man ihn wenn man dabei ruhig und spielerisch vorgeht, ohne dass dabei ein Maulkorb benötigt werden würde.
Gefüttert werden sollte Simba in seiner geschlossenen Box, denn er neigt
zu Futteraggression. Die zeigt er aber in erster Linie in Verbindung mit einem Napf. Auf seiner Pflegestelle wird Simba im Moment noch ohne Napf gefüttert und bekommt die Hälfte seiner Futterration als Leckerlie über den Tag verteilt.
Leckerlies kann man ihm im Beisein von andren Menschen und Hunden geben,
ohne dass es bisher zu Problemen gekommen wäre. Länger alleine in der Wohnung zurück zu bleiben frustriert Simba, was er zeitweise durch kläffen und jaulen ausdrückt. Im Auto wartet er lieber als Zuhause und ist meist ruhig.
Simba ist eigentlich ein lebenslustiger, freundlicher junger Hund, er schmust gerne und baut zu seiner Bezugsperson eine enge Bindung auf. Es ist nicht seine Schuld, dass er als Welpe in die falschen Hände kam. Alles was er braucht sind Menschen, die ihn führen und ihm helfen sich in der Welt zurechtzufinden.
Es macht unheimlich Spaß mit ihm zu arbeiten, da er selbst so viel Spaß daran hat und sich so aufmerksam und arbeitswillig zeigt.

Simbas Pflegefrauchen würde seine neuen Besitzer im weiteren Training kostenfrei unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Haben Sie sich  die Zeit genommen diesen Text bis zu Ende zu lesen, dann sind Sie  ja vielleicht der oder die richtige für Simba. Man kann   ihn jederzeit ganz unverfänglich kennenlernen.
Wenn Sie sich  unsicher sind, schickt Ihnen  Simbas Pflegefrauchen auch gerne Videos vom Training mit Autos, Grundkommandos oder Fuß gehen.

Melden Sie sich  doch einfach mal bei ihr Tel.: 0162 7796650

 

 

 

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