Archiv der Kategorie: Hunde männlich

Champ: *Notfall – Dringend Pflege- oder Endstelle gesucht*

Name: Champ
Geschlecht: männlich (intakt)
Geboren: 20.11.2010
Rasse: Schäferhund-Bordercollie
Katzen: nein
Hunde: bedingt (s.Text)
Kinder: ab 15 Jahren

Das ist Champ.
Bis vor ca 6 Monaten lebte Champ bei einer 88 jährigen Dame, die leider
in ein Altersheim umziehen musste, Champ blieb allein zurück.
Zur Zeit kümmern sich die Kinder der Dame um ihn, die zum Glück neben an
wohnen. Dennoch ist Champ die meiste Zeit alleine in dem Haus seiner ehemaligen
Besitzerin. Schon lange ist niemand mehr richtig mit ihm spazieren gegangen, seine
einzige Aufgabe bestand darin Haus und Hof zu bewachen, was für einen
Schäferhund-Bordercollie-Mischling deutlich zu wenig Auslastung
darstellt, sowohl körperlich als auch geistig.

Die Familie hatte Champ bereits einmal vermittelt, leider wurde er aber
zurückgebracht, weil er sein neues Frauchen gebissen hat.
Warum wissen wir leider nicht. Wir vermuten, dass Champ sich ungerne korrigieren oder zu etwas zwingen lässt und in solchen Situationen auch mal schnappt.
Draußen sollte er sicherheitshalber einen Maulkorb tragen.
Sein Verhalten mit Artgenossen kann nur schlecht beurteilt werden, da er
kaum direkten Kontakt zu fremden Hunden haben konnte.
Champ kann nur an Leute vermittelt werden, die nachweislich über viel
Hundeerfahrung verfügen.

Trotz seiner Mankos ist Champ ein sehr verschmuster und lernfreudiger
Hund. Er beherrscht die Grundkommandos und würde sich sicher freuen,
wenn ihm jemand noch mehr beibringen würde.
Alle vereinseigenen Pflegestellen, die für Champ geeignet wären sind zur
Zeit voll besetzt. Findet sich aber nicht in der nächsten Zeit eine
Stelle für Champ muss er entweder ins Tierheim oder er wird
eingeschläfert. Auf Grund seines Auftretens am Zaun/Zwingergitter,
seines Hintergrundes und seines Alter befürchten wir, dass auch das
Tierheim für Champ lebenslänglich bedeutet.

Kontakt: Daniela Peukert   Tel.: 0162 7796650

 

Aldo….

Aldo, ein wunderschöner  Labrador Mischling  kam aus dem Nichts… Er war auf einmal da.

warum er „entsorgt“ wurde  ist uns nicht bekannt. Eines Tages verlor er alles und  landete auf den Strassen einer Kleinstadt unweit der russisch-polnischen Grenze.

Sein  Schicksal berührte die  dort ansässigen Tierschützer, die sofort seine Qualitäten , seine Gutmütigkeit und Sanftheit erkannten… Dank einer schnell organisierten  Sammel- und Spendeaktion gelang es genug Gelder zusammen zu bekommen für einen Platz in einer  Hundepension… Im Dezember zog Aldo dort ein… Er zeigt sich dort als liebenswerter, ruhiger und dankbarer älterer Hund… Er hat keine Probleme mit Artgenossen.

 

Aldo wurde tiermedizinisch versorgt, geimpft, entwurmt, kastriert… Jetzt wartet der liebe Kerl auf seine zweite Chance, denn das Leben hat noch mehr zu bieten als einen zwar sicheren und warmen Platz aber ohne die Bindung an einen Menschen, der seine Zuneigung und Liebe erwidert.

Wer kann Aldo einen Platz an seiner Seite anbieten?

Kontakt und weitere Informationen:

evamarialibera@tierhilfe-rhein-hunsrueck.de , Tel. 06763-960559

Albin

Name: Albin
Rasse: Picard-Mischling
Geschlecht: männlich (kastriert)
Geboren: 05.10.2013
Katzen: bedingt (s.Text)
Hunde: bedingt (s. Text)
Kinder: ja

Albin ist ein freundlicher Hund, der sich immer mit Menschen freut, die er kennenlernt. Auch mit Kindern kann er gut umgehen. Albin sucht Menschen, die mit seinen rassetypischen Eigenschaften umgehen können und diese zu schätzen wissen.
Er ist kein Hund für Stubenhocker, sondern erwartet von seinem Menschen
genau so bewegungsfreudig zu sein wie er selbst. Neben täglich langen Spaziergängen ist er auch immer für Joggingrunden oder Radausflüge zu haben.


Und auch die geistige Auslastung darf nicht zu kurz kommen.Blinden Gehorsam kann man von Albin allerdings nicht erwarten. Als eigenständiger Hütehund hinterfragt er ganz gerne Mal den Sinn hinter Befehlen und Übungen und führt sie dann auch nur aus, wenn sie seinem Hinterfragen standhalten.
Seine neuen Halter müssen eine gehörige Portion Konsequenz, Gelassenheit und Geduld mitbringen und dürfen keinen „Kadavergehorsam“ erwarten.
Auch übertriebene Härte führt bei einem Picarde nicht zum Erfolg sondern belastet nur die Hund-Mensch-Beziehung.


Auf seiner jetzigen Stelle lebt Albin mit einem Zweithund zusammen, und es wäre schön für ihn, wenn er auch sein neues Leben wieder mit einem Artgenossen teilen könnte.
Fremde Hunde pöbelt er an der Leine an, was sich mit etwas Training aber wahrscheinlich schnell in den Griff kriegen lassen würde.
Die Tierhilfe Rhein Hunsrück  würde die zukünftigen Halter auf Wunsch kostenfrei beim Training unterstützen.


Albin ist nicht nur ein freiheitsliebender Hund, sondern auch ein sehr
kluger Hund, weswegen er sich ganz schnell selbst beigebracht hatte wie
man Türen öffnet um dann alleine Spazieren gehen zu können.Türen, die nach draußen führen müssen bei Albin am besten immer verschlossen sein.Dann kann er auch problemfrei mal alleine zu Hause bleiben. Sicher fände er es toll, wenn er in seinem neuen Zuhause auch einen
Garten vorfinden würde, der dementsprechend eingezäunt ist.
Auf Spaziergängen muss Albin an der (Schlepp-)Leine laufen, sonst sorgen sein Jagdtrieb und seine Abenteuerlust dafür, dass er ganz schnell eigene Wege geht.


An Katzen in der Wohnung lässt er sich gewöhnen, stellt diesen manchmal anfänglich nach , manchmal funktioniert das Zusammenleben konfliktfrei.
Alles in allem ist Albin ein sehr eigenständiger aber liebenswerter und freundlicher Hund, der auch gerne mal mit seiner Bezugsperson kuschelt und schmust.

Bei Interesse bitte melden:

evamarialibera@tierhilfe-rhein-hunsrueck.de, Tel. 06763 – 960559

 

 

Rocky – Chihuahua-Dackel Mix

Ein kleiner , feiner Kerl kam zu uns aufgrund vieler unglücklicher Umstände… Er ist nicht mehr der Jüngste und dennoch voller Elan und Lebensfreude flitzt hinter Bällchen und Stöckchen…Nichts trübt seine Lebensfreude, er ist gerne mit Artgenossen und Menschen zusammen…

Rocky lebt aktuell auf einer Pflegestelle mit zwei Hündinnen und einem weiteren Rüden zusammen. Dies klappt wunderbar.

Die ersten Tage in der Pflegestelle ergaben folgendes Bild von ihm:

Er ist sehr verspielt, läuft sehr gut an der Leine, ohne Leine auch kein Problem, er bleibt immer in der Nähe der Menschen. Er fährt gerne Auto, Kinder sind kein Problem. Auf Katzen und den ein oder anderen Rüden reagiert er schon mal mit Grummeln, lässt sich jedoch allein über ein lautes Aus vom Menschen sofort beruhigen. Grundsätzlich ist er mit Artgenossen verträglich.


Wenn man nicht wüsste, dass Rocky 13 Jahre alt ist, würde man denken, er ist ein junger Hund. Ball und Stöckchen Spiele mag er sehr gerne. Spaziergänge liebt er, er schafft locker über eine Stunde. Für ein Leckerbissen setzt er sich gerne auf die Hinterbeine und winkt mit den Vorderpfoten. Rocky ist ein freundlicher, lustiger, sehr aufmerksamer puziger Kerl, der sich sehnlichst ein Zuhause wünscht, in dem er der „Kleine Prinz“ sein darf.
Die neue Familie bekommt einen ganz bezaubernden Hund an ihre Seite, der sie täglich mit seiner lustigen Art zum Lachen bringt.

Rocky kommt ursprünglich aus Spanien, er hatte auch schon mal in Österreich gelebt…. Wenn er nur erzählen könnte …..Man kann   Rocky jederzeit ganz unverbindlich kennen lernen.

Melden Sie sich einfach bei seinem Pflegefrauchen unter Tel.Nr.  0152 32062495

Border Collie – Simba

Name: Simba
Rasse: Border Collie (reinrassig)
Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Geboren:26.10.2015
Kinder: ab 16 Jahre
Artgenossen: bedingt (s. Text)
Katzen: bedingt (s. Text)

Simba ist ein lernbegieriger Hund, der körperlich UND geistig ausgelastet werden möchte. Er beherrscht „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, und Pfötchen geben aus dem Effeff, Fuß gehen lernt er zur Zeit. Er sucht aktive Menschen, die vielleicht zusätzlich zu langen Spaziergängen auch
Obedience mit ihm machen würden.


Ganz wichtig für ihn sind Ruhephasen, denn „Ruhe“ kannte er nicht bevor er auf seine Pflegestelle kam und war ständig völlig hyperaktiv und überdreht. Mittlerweile lässt er sich aber ohne Probleme in seine Box schicken, die sein sicherer Rückzugsort ist, und kann sich dort auch hinlegen und vor allem entspannen.

Bevor Simba auf seine Pflegestelle kam, lebte er leider bei Menschen,
die überhaupt nicht auf seine (teils rassetypischen) Bedürfnisse eingegangen sind.
Seit er von Mutter und Geschwistern getrennt wurde, hatte er praktisch
keinen Kontakt zu Artgenossen mehr, was dafür sorgte, dass Simba anderen
Hunden gegenüber sehr unsicher und zum Teil schon ängstlich ist und Probleme damit hat die Kommunikation fremder Hunde zu deuten.
An der Leine pöbelt er deswegen häufig, ohne Leine versucht er meistens zu fliehen, oder zumindest Abstand aufzubauen.
Fühlt er sich bedroht oder bedrängt, unabhängig davon ob zu recht oder nicht, schnappt er.


Seine neuen Besitzer sollten ihm viele Hundekontakte ermöglichen, bei denen er aber sicherheitshalber einen Maulkorb tragen muss.
Simba sollte nicht als Einzelhund gehalten werden, sondern einen souveränen, ruhigen, verträglichen Zweithund zur Seite gestellt bekommen, von dem er lernen und an dem er sich orientieren kann.
Auf seiner Pflegestelle lebt er in einem kleinen Rudel aus 4 – 7 Hunden, was sehr gut funktioniert. Auch 3 Katzen sind unter seinen Mitbewohnern, die er gelernt hat in Ruhe zu lassen. Das klappt auch sehr gut, allerdings lässt sein Pflegefrauchen ihn und die Katzen nie unbeaufsichtigt in einem Raum.

Sich schnell oder hektisch bewegende Objekte, beispielsweise Autos, Fahrradfahrer, Lichtreflektionen, Schatten usw sind für Simba zu Stressauslösern geworden, die er zu hüten versucht und das so vehement, dass er dem Vorbesitzern bereits einmal aus dem Halsband entkommen und in ein fahrendes Auto gerannt ist.
Dieses Verhalten ist beständig auf dem Weg der Besserung und wenn man ihn ablenkt, können beispielsweise Autos bereits an ihm vorbeifahren, ohne dass er reagiert.
Dennoch muss an seiner Impulskontrolle weiter gearbeitet werden und Simba darf zu seinem eigenen Schutz und dem anderer nur an der Schleppleine laufen, aber nicht frei.


In Aufregungssituationen kann es nach wie vor passieren, dass er stressbedingt nach seinem Halter beißt, wenn dieser ihn beispielsweise zur Korrektur berührt oder eng bei sich gehen hat. Draußen auf Spaziergängen sollte Simba deswegen einen Maulkorb tragen.

Mittlerweile lässt er sich aber problemfrei Halsband, Geschirr, Leine und Maulkorb anlegen. Auch Bürsten kann man ihn wenn man dabei ruhig und spielerisch vorgeht, ohne dass dabei ein Maulkorb benötigt werden würde.
Gefüttert werden sollte Simba in seiner geschlossenen Box, denn er neigt
zu Futteraggression. Die zeigt er aber in erster Linie in Verbindung mit einem Napf. Auf seiner Pflegestelle wird Simba im Moment noch ohne Napf gefüttert und bekommt die Hälfte seiner Futterration als Leckerlie über den Tag verteilt.
Leckerlies kann man ihm im Beisein von andren Menschen und Hunden geben,
ohne dass es bisher zu Problemen gekommen wäre. Länger alleine in der Wohnung zurück zu bleiben frustriert Simba, was er zeitweise durch kläffen und jaulen ausdrückt. Im Auto wartet er lieber als Zuhause und ist meist ruhig.
Simba ist eigentlich ein lebenslustiger, freundlicher junger Hund, er schmust gerne und baut zu seiner Bezugsperson eine enge Bindung auf. Es ist nicht seine Schuld, dass er als Welpe in die falschen Hände kam. Alles was er braucht sind Menschen, die ihn führen und ihm helfen sich in der Welt zurechtzufinden.
Es macht unheimlich Spaß mit ihm zu arbeiten, da er selbst so viel Spaß daran hat und sich so aufmerksam und arbeitswillig zeigt.

Simbas Pflegefrauchen würde seine neuen Besitzer im weiteren Training kostenfrei unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Haben Sie sich  die Zeit genommen diesen Text bis zu Ende zu lesen, dann sind Sie  ja vielleicht der oder die richtige für Simba. Man kann   ihn jederzeit ganz unverfänglich kennenlernen.
Wenn Sie sich  unsicher sind, schickt Ihnen  Simbas Pflegefrauchen auch gerne Videos vom Training mit Autos, Grundkommandos oder Fuß gehen.

Melden Sie sich  doch einfach mal bei ihr Tel.: 0162 7796650