Archiv der Kategorie: Berichte

Auf dieser Seite können Sie die „Post von Ehemaligen“ mitverfolgen.
Und wenn auch Sie ein Tier von uns übernommen haben, freuen wir uns über eine Rückmeldung an webmaster@tierhilfe-rhein-hunsrueck.de – Nach einer kurzen Prüfung erscheint dann auch Ihr Beitrag auf unserer Seite.

Bericht: Rudi

Wir haben lange nix von uns bzw. Rudi hören lassen. Er hat sich bestens hier eingelebt, mit Lotte arangiert er sich mittlerweile auch gut! Natürlich fliegen ab und zu mal die Fetzen, aber im Großen und Ganzen sind sie sich einig 🙂 (zumindest wenns um Fressen und die Schlafplätze geht).
Anbei mal ein paar Bilder!!

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Bericht: Luna

Hier die ersten Bilder von unseren zwei Schätzchen. Die beiden kommen richtig gut miteinander aus was uns sehr freut. Luna fühlt sich richtig wohl bei uns und fordert auch ihre Streicheleinheiten bei uns ein.

Ich freue mich das es so gut geklappt hat. IMG_20160426_073312

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IMG_20160428_002336Die beiden haben sich gesucht und gefunden.

Bericht: Fedora

Anbei ein Bild, das zeigen soll, wie Fedora sich mittlerweile in die Gruppe integriert hat. Sie ist noch sehr scheu, hat aber auch schon mal ein Gurkenstück aus der Hand genommen und sich die Krallen stutzen lassen. Die anderen akzeptieren sie voll und ganz. Streitereien gibt es keine.
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Bericht: Emma

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, wie sich die Situation entwickelt. 4 Wochen sind ja aus Katzensicht auch nicht wirklich lang. Zumal ich ja gleich zwei „Problemfälle“ hier habe – jeder auf seine Weise. 😉

Nach ihrer Ankunft hat Emma sich ein Regalbrett in meinem Schlafzimmer als ihr neues Heim ausgesucht und war auch für 2 Wochen quasi unsichtbar. Sie kam nur nachts, bei absoluter Stille, raus, um schnell auf’s Klo zu gehen oder um zu fressen. Jede kleinste Bewegung, jedes noch so leise Geräusch wurde mit totaler Panik quittiert. Wann immer ich Zeit hatte, habe ich mich auf mein Bett gesetzt und ihr vorgelesen. Eines abends, als ich mal wieder zur Märchenstunde antrat, „purzelte“ Emma wie selbstverständlich aus Ihrem Versteck, sprang genauso selbstverständlich zu mir auf’s Bett und rollte sich auf meinem Schoss zusammen und ließ sich mit Hingabe kraulen! 🙂
Ab da konnte ich zusehen, wie es jeden Tag besser wurde. Endlich kam sie auch mal tagsüber raus und fing direkt an zu Schnurren, wenn sie nur meine Stimme hörte. Emma ist immer noch sehr schreckhaft und oftmals sehr unsicher und ängstlich, aber es wird jeden Tag ein kleines Stückchen besser. Richtige Panik ist dabei selten geworden. Auffällig dabei ist, dass sie sich mehr zutraut, wenn ich dabei bin. Scheinbar kann ich ihr doch einiges an Sicherheit vermitteln.

Das war dann auch einer der Gründe, warum ich mich entschlossen habe, dass Emma in mein Büro umzieht. Dort ist sie nicht so isoliert, wie im Schlafzimmer und bekommt mehr vom Alltag mit. Außerdem war ich nicht böse, nach 3,5 Wochen wieder in meinem Bett zu schlafen. 😉
Am letzten Samstag ist Emma dann also ins Büro umgezogen. Zuvor habe ich das vorhandene Mobiliar noch durch einen Kratzbaum und ein paar Bretter ergänzt. So ist ein Catwalk auf verschiedenen Ebenen entstanden, so dass sie sich jetzt aussuchen kann, ob sie das Geschehen aus sicherer Entfernung oder mittendrin verfolgen will. Ich habe Ihnen auch davon einfach mal ein paar Fotos angehangen, die Sie ebenfalls gern verwenden dürfen, wenn Sie mögen. (Vielleicht auch als Anregung für andere, wie man mit kleinen Mitteln eine Wohnung katzengerecht gestalten kann? Ich stehe da auch gerne für Fragen und Rat und Tat zur Verfügung, falls gewünscht.) Wie man auf den Fotos sehen kann, wird das Angebot von beiden Damen auch sehr gut angenommen. 🙂

Dass Paula noch recht skeptisch auf Emma reagiert, haben Sie schon gut erkannt. Leider neigt Paula dazu, ihre Unsicherheit und Angst in Aggression umzuwandeln. D.h. wenn Emma sich nicht so verhält, wie Paula es erwartet, startet sie auch gerne mal einen „Angriff“. Der ist zwar, zum Glück, immer harmlos, führt aber eben dazu, dass der zweite Angsthase Emma, das soeben gewonnene Selbstvertrauen wieder verliert. Aber trotz Allem bin ich sehr zuversichtlich, dass auch das mit der nötigen Geduld in den Griff zu kriegen ist. (8 Jahre „Einzelhaft“ bei Paula sind halt nicht in ein paar Tagen verschwunden.) Denn die vorsichtigen Annäherungen werden mehr, das Gefauche und Geknurre immer weniger. Oft sitzen sie sich stundenlang friedlich gegenüber und beobachten sich. Meist mit großem Abstand zwar, aber immerhin.

Übrigens kann das „zarte, kleine Emmalein“ knurren, dass so mancher Hund vor Neid erblassen würde! 🙂 Dafür miaut sie tonlos, d.h. sie öffnet zwar ihr Mäulchen, aber es kommt außer einem leicht schmatzenden Geräusch sonst nix. Ich vermute mal, dass es eine psychische Blockade ist. Ich hatte selbst zwar noch keinen solchen Fall, weiß aber, dass extrem scheue und/oder traumatisierte Katzen sich das zum Selbstschutz angewöhnen.

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Bericht: Duscha

Duscha

Wir waren vorgestern mit Ihr in der Tierklinik, um den Allgemeinzustand abklären zu lassen. Sie wurde u.a. geröngt um den Zustand der Knochen zu sehen. Sie war so brav – hat einfach still dagelegen. Das ist nun wirklich nicht selbstverständlich. Viele Hunde müssen zum rötgen eigentlich sediert werden.

Die gute Nachricht: die Knochen sind für eine solch alte Dame noch verhältnismäßig gut. Geringe Veränderungen in den Gelenken sind in dem Alter leider normal. Darum bekommt sie nun eine „Kur“ aus entzündungshemmenden Schmerzmitteln und parallel einen „Cocktail“ in dem auch Teufelskralle für die Gelenke enthalten ist. Diese „Therapie“ hatte vor einem Jahr bei Usca auch wahre Wunder bewirkt und so hoffen wir, dass wir damit auch der Duscha Erleichterung bringen können. Das große Blutbild hat ergeben, dass einige Werte recht schlecht sind – die kriegen wir aber mit entsprechender Ernährung in den Griff. Schlimme Organwerte waren zum Glück nicht dabei. Die Wucherung am Ellenbogen ist leider durch das jahrelange Leben / liegen auf hartem Boden entstanden – der Knochen hat eine Art „Überbein“ gebildet – aber das bereitet ihr keine Schmerzen. Das ist doch auch eine gute Nachricht….

Was uns sehr traurig gemacht hat: die beiden Milchleisten sind voll mit kleinen Tumoren – und auch drei beieinander liegende größere Tumore sind dabei. Würden wir die Milchleisten komplett entfernen lassen, wären das zwei sehr schwere und langwierige OPs im Abstand von 4 Wochen, die selbst für einen jungen Hund eine schwere Belastung sind. Und es sind zwei sehr schmerzhafte OPs bis sie verheilt sind und die auch ihr Herz sehr belasten würden – und das ist nicht das Allerbeste, auch wenn sie keine akuten Herzbeschwerden hat. Und selbst dann weiß man noch immer nicht, ob nicht auch im Körper bereits der Krebs gestreut hat. Darum haben uns die Ärzte von diesen OPs dringend abgeraten. Wir werden aber die größeren Tumore entfernen lassen, sollte dies erforderlich werden. Das wäre dann sozusagen eine Parliativ-Op. Denn Duscha ist ja schon um die 13 Jahre alt – für eine Schäferhündin schon ein wahrlich hohes Alter.