Archiv der Kategorie: Berichte

Auf dieser Seite können Sie die „Post von Ehemaligen“ mitverfolgen.
Und wenn auch Sie ein Tier von uns übernommen haben, freuen wir uns über eine Rückmeldung an webmaster@tierhilfe-rhein-hunsrueck.de – Nach einer kurzen Prüfung erscheint dann auch Ihr Beitrag auf unserer Seite.

Cap und Capper

 

Cap und Capper haben vor ziemlich genau zwei Wochen das Licht der Welt erblickt. Sie wurden leider ohne ihre Mama unter einem Holzstapel gefunden.

Dank  unermüdlicher Pflegeeltern werden die zwei rund um die Uhr als Flaschenkinder großgezogen. Alle 2 – 3 Stunden bekommen sie in der Pflegestelle Keidelheim ihr Fläschchen. Seit heute haben sie die Augen auf und machen ihre ersten Schritte.

Wir suchen Hilfe für Mrs.Bean

Update 15.05.2018
Seid einigen Wochen bekommt Mrs.Bean Physiotherapie…ganz langsam sind kleine Fortschritte zu erkennen. Sie legt sich jetzt auch mal ab und lässt die Welt einfach Welt sein. Sie kann Streicheleinheiten genießen. Das zwanghafte im Kreis laufen ist immer doch vorhanden aber nicht mehr so intensiv. Die Therapeutin sowie die Tierärztin sehen diese kleinen Fortschritte auch. Wir sind alle guter Hoffnung..
es heisst jetzt Daumen weiter drücken für die kleine Maus…

Wir bedanken uns von Herzen bei der lieben Physiotherapeutin, deren Hände dem kleinen Körper soviel Gutes tun. Sie kümmert sich auch um die Geschwister von Mrs. Bean, die auch ganz toll davon profitieren.

Das ist Mrs. Bean, sie ist jetzt 6 Monate alt.
Sie stammt aus einem Inzuchtwurf und erlitt eine Infektion im Mutterleib.
Mit ca 12 Wochen wurde sie neurologisch untersucht.
Ein Intensionstremor wurde festgestellt. Ein MRT des Gehirns zeigte keine größeren Auffälligkeiten oder Flüssigkeitseinlagerungen.
Es war lediglich ein kleinerer als erbsengroßer Bereich zu sehen, der 
eine Auffälligkeit aufwies bzw. Hinweis auf eine im Mutterleib stattgefundene Infektion gab.
Blutwerte waren in Ordnung. B12 wurde zugefüttert.
Zusätzlich zu dem Tremor ist die Hündin blind und so gut wie taub.
Sie baut weder zu ihren Geschwistern, noch zu andren Hunden oder 
Menschen eine Bindung auf.
Berührungen, oder auf den Schoß genommen werden ist ihr meist 
unangenehm, es sei denn man krault sie rechts und links an den Seiten, 
das lässt sie sich eine Weile gefallen und scheint es auch für einige 
Momente genießen zu können.
In ihrem Welpenlaufstall ist der einzige Ort, wo ihre Kreiselbewegungen 
etwas nachlassen, aber auch dort treten sie mehrmals die Minute auf.
Schon Kleinigkeiten versetzen sie in totalen Stress.
Beispielsweise einen Finger durch das Gitter des Welpenauslaufes zu 
stecken wenn sie vorbeiläuft.
Das reicht um erneute Kreiselbewegungen hervor zu rufen.
Die Hündin dreht sich die meiste Zeit so schnell und unkoordiniert, dass 
sie dabei wild hechelt und immer wieder hinfällt.
Wir wissen, dass viele blinde Hunde kreiselnde Bewegungen ausführen um 
sich zu orientieren.
Was aber zu Anfang mal der Orientierung diente, wandelte sich zu einer 
zwanghaften Stereotype.
Auch Ruhephasen, kennt sie nicht, sie läuft praktisch bis sie umfällt.
Sie verfügt nicht über einen Hygienesinn, macht wo sie grade steht, 
läuft anschließend durch oder legt sich rein.
Deswegen muss sie täglich, meist auch mehrmals, gesäubert werden.
Ihr Entwicklungsstand ist weit hinter dem eines normalen Welpen.
Sie hat zwei Geschwister, die beiden sind ebenfalls taub, können aber 
sehen. Auch sie liegen hinter dem Entwicklungsstand eines normalen 
Welpen, sind aber bedeutend weiter entwickelt als ihre Schwester und 
auch doppelt so groß.
Der Tremor hat sich bei ihnen sehr gut entwickelt und fällt bis auf eine 
leichte Kopfschiefhaltung und ein selten auftretendes Kopfwackeln kaum 
auf.
Sie spielen und toben wie normale Welpen, suchen Kontakt zum Menschen 
und verfügen über eine gute Lebensqualität.
Während sich bei ihren Geschwistern die Problematik verbessert hat je 
älter sie wurden, hat sie sich bei Mrs. Bean verschlechtert.
Wir suchen nun nach Trainern und Tierärzten, die Erfahrungen mit 
ähnlichen Fällen sammeln konnten oder über tieferes Fachwissen verfügen.
Alle Ideen, die uns helfen könnten Mrs. Bean zu einer besseren 
Lebensqualität zu verhelfen sind willkommen.
Leider sind wir im Moment etwas ratlos.

WARNUNG!!!

Achtung:  an alle Hunde- und Katzenbesitzer in Dillendorf und Umgebung!

Eben erreicht uns die Nachricht, dass in Dillendorf Katzen vergiftet  und Hunde mit Scherbenködern verletzt werden. Wenn möglich, lassen Sie Ihre Katzen im Haus und die Hunde an der Leine, damit sie nichts aufnehmen können!!!

Bitte  Vorsicht!!!!

Bericht: Ruprecht

Bericht über Ruprecht:
Liebe Frau Stumm,

am 23.12.17 habe ich den kleinen Ruprecht (sein jetziger Name) bei Ihnen abgeholt. Nach anfänglichen kleineren Rangordndungskämpfen hat sich die Situation aber schnell beruhigt. Die beiden kuscheln jetzt miteinander und freuen sich des Lebens. Ruprecht hat jetzt auch die Hosen an, was er auch hin und wieder unter Beweis stellt. Futter ist allerdings seine größte Leidenschaft. Es ist ein wirklich nettes, neugieriges und munteres Kaninchen. Ich hoffe auch viele schöne Jahre mit dem kleinen Mann.

Herzliche Grüße

Garida wird ohne Rollwagen nie laufen können.

Garida wird aufgrund ihrer Verletzungen nie wieder alleine laufen können….

 

Ein Rollwagen als Mobilitätshilfe ist für sie die einzige Alternative.
Wir haben Garida´s Frauchen und Garida begleitet und sind gemeinsam gestern in die Praxis vom Hundephysiotherapeuten Kleeberg in Simbach ( Bayern) hingefahren.

 

Dort wurden genaue Körpermasse vermessen, Videos gedreht und Fotos von Garida gemacht bevor wir ausführlich beraten wurden. Das speziell für sie angefertigte Rolli wird in Amerika bei Eddie`s Wheels hergestellt und kommt in ca. 4 Wochen nach Deutschland.

Die tapfere, liebe Garida hatte ihren Lebenswillen und Lebensfreude beibehalten… Sie genießt jeden Tag und freut sich des Lebens…

Bericht: Balou

Gestatten, ich bin Balou!
Seit 15 Jahren lebe ich bei meiner Familie in Bergenhausen. Ausser mir leben noch weitere Katzen aus der gleichen Pflegestelle in Külz bei meiner Familie, aber ich bin eindeutig der Prinz des Haushaltes. Wenn es mir zu turbulent wird, kann ich auch nach draussen gehen, um in meinem Revier nach dem Rechten zu sehen. Für mein Alter bin ich noch richtig fit, dank der guten Pflege meiner Dosenöffner. Schnurrrrr….

Als Fünfjähriger wurde ich von der Tierhilfe Rhein Hunsrück zu ihnen vermittelt und in diesem Jahr feiere ich meinen zwanstigsten Geburtstag. Ich finde, das ist eine stolze Leistung und ein guter Anlass, mich für die unermüdliche Arbeit der Tierhilfe und die liebevolle Pflege meiner Familie zu bedanken.  Danke!!! Schnurrrrrr…

Bericht: Clara

Hallo, ich bin die Clara.
Mit knapp 12 Wochen bin ich zu meinen lieben Besitzern gezogen.
Ich saß mit meinen beiden Schwestern zusammen und mit noch einem Weibchen. Unsere Eltern kamen aus schlechter Haltung und wir selbst wurden bei der TH Rhein-Hunsrück geboren.
Frauchen hat sich gleich in mich verliebt, weil ich auf ihrem Arm so viel gequiekt habe. Das erzählt sie heute noch! In meinem neuen Zuhause warteten schon ein Kastrat und zwei weitere Weibchen.

In der warmen Zeit des Jahres gibt es hier täglich frisches Grün (Gras, Kräuter, Äste). Wir leben zu fünft in einem Gehege von über 4qm, das uns unsere Zweibeiner selbstgebaut haben.
Nachdem ich am Anfang ziemlich scheu gewesen war, habe ich mich in 1,5 Jahren sehr gut hier eingelebt und fühle mich „sauwohl“!. Außerdem bin ich immer noch am wachsen ;). 
Wer mehr über uns erfahren und sehen möchte, wie wir hier leben, kann gerne mal vorbeischauen: www.wackelpopoban.de *muig*

Bericht: Lina

Auch unsere LINA haben wir im September 2015 spontan von der Tierhilfe übernommen und dadurch auch einen wunderbaren neuen Tierarzt gefunden! (Dr.Wehner)
Auch die Begehung der Wohnräume wurde professionell vorher begutachtet. Fand ich super!!!! Dann war klar, Lina darf bleiben.
Mit Ihrem neuen Katzen Kumpel hat sie sich auch schnell angefreundet.
Wir sind froh diesen Schritt gemacht zu haben!
Lg aus Dichtelbach

Bericht: Hannes

Hallo liebes Team der Tierhilfe Rhein Hunsrück,

es ist nun schon 4 Jahre her das ich meinen Kater Charly (damals Hannes) bei Fr. Stumm abgeholt habe.
Wir sind in dieser Zeit schon durch viele Höhen und Tiefen gegangen, aber ich möchte nicht eine Sekunde davon missen müssen. Leider hat Charly Probleme mit den Nieren und eine Schilddrüsenüberfunktion aber Dank jeden Morgen einer Tablette und spezielles Nierenfutter haben wir alles im Griff mitterweile. Die erste Zahn OP musste er leider auch nach kurzer Zeit schon über sich ergehen lassen. Er ist so ein netter freundlicher Kater, ich hätte mir keinen besseren wünschen können, trotz der Wehwechen. Ich kann bis heute nicht verstehen das ihn niemand vermisst hat. Ich hoffe auf noch viele weitere Jahre mit meiner Schmusebacke.

Liebe Grüße von Janine und Charly